Der Begriff Konsequenz steht nicht ohne Grund am Ende der Reihe. Hier erfüllt sich alles: Haben wir das gewünschte Ergebnis? Und wenn nicht: Was tun wir bei Abweichungen?

„An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.“
Die Ernsthaftigkeit meines Anliegens drückt sich nirgends sichtbarer aus als darin, wie schnell ich meinen Ankündigungen Taten folgen lasse. Jedes Verhalten hat Konsequenzen. Bin ich bereit den Preis zu bezahlen? Riskiere ich Unbeliebtheit, Einsamkeit, Schlaflosigkeit, die Verletzung meines Kindes oder den Verlust und die Zerstörung von Eigentum?

Wenn ich als Führungskraft, Lehrer oder Elternteil nicht bereit bin, diese und ähnliche Folgen für mich und meine Umwelt zu akzeptieren, so wird dies unmittelbare Auswirkungen darauf haben, wie konsequent meine Anweisungen befolgt werden und darauf, ob meinen zukünftigen Anweisungen mit Wertschätzung und Respekt begegnet wird. Wir lernen aus den Folgen, egal, ob es sich um vermutete oder tatsächliche Folgen handelt.
Ein konsequenter Mensch muss viel seltener drohen oder ermahnen und (denn hier schließt sich der Kreis) weil er konsequent handelt, entwickelt er Wertschätzung und Vertrauen für sich selbst und gewinnt Klarheit über sich selbst und seine Umwelt.